Daran denken wir gerne zurück:


Versetzt - auch Pepper hat das erste Schuljahr erfolgreich gemeistert!

Nun ist es tatsächlich schon ein ganzes Jahr her, dass Pepper „eingeschult“ wurde. Gemeinsam mit ihrer ersten Klasse besuchte sie im vergangenen Schuljahr beinahe täglich die Schule. Genauso wie die Kinder musste auch Pepper eine ganze Menge lernen und neben der täglichen Arbeit in der Schule am Vormittag auch am Nachmittag noch die Schulbank drücken. Zweimal in der Woche muss Pepper am Nachmittag zur Hundeschule, in der sie das „kleine Einmal-Eins“ für den Schulbesuch bereits erfolgreich gelernt hat. Zudem kommen die täglichen Hausaufgaben, auf die Pepper, genau wie die Kinder, nicht immer Lust hat.

Pepper hat im vergangenen Jahr sehr viel gelernt. Sie weiß nun sehr genau, wie sie sich in der Klasse verhalten muss. Am Anfang der Stunde kontrolliert Pepper, ob alle Kinder da sind und begrüßt alle sehr freudig. Die Kinder genießen die kurze Streicheleinheit im Unterricht immer sehr. Danach liegt sie ruhig und geduldig auf ihrem Kissen und wartet bis sie zum Einsatz kommen soll und darf. Pepper hilft den Kindern beim Aufräumen, dabei hebt sie heruntergefallene Stifte und andere Gegenstände auf. Außerdem erinnert sie die Kinder regelmäßig daran, dass im Unterricht nicht einfach aufgestanden werden darf. Gerade bei unruhigen Kindern genießt Pepper eine etwas längere Streicheleinheit, nach der diese Kinder wieder konzentriert arbeiten können.

Die Kinder mögen Pepper sehr und versuchen daher alles, was für Pepper gefährlich ist, zu vermeiden. Daher ist der Klassenraum immer sehr sauber, da Pepper ansonsten etwas fressen könnte, dass sie krank machen könnte. Außerdem darf auf keinen Fall gekippelt werden, da es passieren könnte, dass Peppers Pfote unter den Stuhl kommen könnte. Die Kinder nehmen sehr viel Rücksicht auf Pepper und bemühen sich immer sehr besonders leise im Unterricht zu sein und auf keinen Fall im Klassenraum zu rennen.

Eine besondere Bereicherung ist Pepper bei der Förderung mit einzelnen Kindern. Da gerade diese Kinder eine zusätzliche Stunde lernen müssen und dies meist besonders anstrengend und intensiv ist, kommt eine kleine „Kuschelunterbrechung“ den Schülern und Pepper sehr zugute. Auf meine Anweisung hin fragt Pepper (sie legt eine Pfote auf das Knie des Kindes), ob sie zum Kuscheln auf den Schoß kommen darf. Wenn der Schüler dies möchte, die Schüler warten schon immer auf ein Fragen von Pepper, klettert Pepper mit den Vorderpfoten auf den Schoß und die kurze, zärtliche Unterbrechung wird auf beiden Seiten sehr genossen. So empfinden die Schüler den zusätzlichen Unterricht mehr als Belohnung, anstatt als besondere Förderung.

Eine weitere Aufgabe nimmt Pepper als Trösterin bei traurigen oder verletzten Kindern ein. Sobald Pepper gestreichelt wird, ist die Verletzung bei vielen kleinen Patienten schon halb vergessen.

Aber nicht nur die Schüler der KGS profitieren von Peppers Anwesenheit. Viele Lehrer nutzen die Pausen, um eine kurze Entspannung zu erfahren. Da wird das Lehrerzimmer schnell zur Kuschelstation von Mensch und Tier und Anspannungen aus dem Unterricht werden vergessen.

Somit war Peppers erstes Schuljahr ein großer Gewinn für die Schüler und Lehrer, sodass Pepper in das zweite Schuljahr versetzt wird.

Pepper muss auch weiterhin zweimal wöchentlich die externe Schulbank drücken, um ihre Ausbildung noch zu erweitern. Aber für so viele Streichel- und Schmuseeinheiten macht Pepper es sehr gerne!

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